About

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Zum einen
ist Musik für mich lebenswichtig. Sie verbindet, kennt keine Grenzen, spricht alle Sprachen, stiftet Gemeinschaft und wird von fast allen Menschen verstanden. Ich mag sie am liebsten handgemacht und stromlos.

Zum andern
fotografiere ich gern.

1958 hat man mir eine 6x9 Box geschenkt. Zeit und Blende waren nicht einstellbar. Ein 120er Rollfilm ergab acht Aufnahmen. Nach der Entwicklung des Films in der Dose wurden Kontaktabzüge im Format 6x9 cm erstellt.

Als Sechzehnjähriger habe ich die EXA I der Ihagee Werke Dresden erstanden. Das Sparschwein musste dafür sein Leben lassen. Die Exakta Varex, blieb immer nur ein Traum.

Der Kleinbildfilm wurden in einer Trommel entwickelt. Ein gebrauchter Vergrößerer leistete mir lange Jahre treue Dienste. Den Geruch von Fixierbad habe ich heute noch in der Nase.

Es folgten eine Minolta SRT101, XG1 und diverse Canon Kameras im analogen Bereich. Anderes gab es ja nicht.

Dann kam Farbe ins Spiel. Ein Durst-Vergrößerer wurde angeschafft.

Häufige Fehlversuche, die hohen Kosten und die viele Zeit, die ich investieren musste, sorgten dafür, dass ich mich wieder der Schwarzweißfotografie zuwandte.

Mit der Farbfotografie wuchs auch das Interesse am Diapositivfilm. Wie oft quälte ich die Verwandtschaft und meine Freunde mit Urlaubsbildern, die in endlos langen Diaabenden gezeigt wurden. Sie erinnern sich? ;-)

Die digitale Fotografie machte alles einfacher und schneller, aber auch inflationärer. In analoger Vorzeit habe ich bei jedem Bild lange überlegt, ob das nächste Bild noch ins Budget passt. Dies ist jetzt Geschichte. So freue ich mich, wenn das eine oder andere Foto gelingt.